chirotherapie
in München-Bogenhausen | Privatpraxis Dr. Neglein

Chirotherapie in der Privatpraxis für Allgemeinmedizin
Dr. med. Christian Neglein, Facharzt für Allgemeinmedizin, Hausarzt

Chirotherapie: schmerzhafte Beschwerden am Bewegungsapparat manuell behandeln

„Chiro“ leitet sich vom griechischen Wort „cheiros“ ab und bedeutet „Hand“. Bereits zu Hippokrates Lebzeiten existierten Verfahren, um schmerzhafte Beschwerden am Bewegungsapparat manuell zu behandeln. Die moderne Chirotherapie, basierend auf den grundlegenden Arbeiten von Lewitt und Wolff, weiterentwickelt von Bischoff und Becker, versteht sich als eine Reflextherapie.
Nach mechanistischen Vorstellungen werden „ausgerenkte“ Gelenke durch chirotherapeutische Techniken wieder in ihre ursprüngliche Stellung reponiert.

Diese Betrachtungsweise ist heute aufgrund moderner radiomorphologischer und neurophysiologischer Erkenntnisse nicht mehr haltbar. In der Chirotherapie spricht man von der Blockierung eines oder mehrerer Gelenke, zum Teil mit Schmerzausstrahlung. Ursache dafür ist eine Störung der Steuerung des Gelenkspiels aufgrund einer Fehlverarbeitung sensibler Nervensignale auf Rückenmarksebene.

Bei der Chirotherapie wird ein Impuls gesetzt, der übergeordnete Regelkreise des Organismus beeinflusst.

Nervensignale werden vom Körper ständig an das Zentrale Nervensystem gesendet, um dieses über den aktuellen Zustand des Organismus zu unterrichten. Das Rückenmark übernimmt bei diesem dynamischen Prozess die Funktion einer Umschaltstelle mit gleichzeitiger Filterfunktion und stellt somit eine wesentliche Komponente dieses Reflexbogens dar.

Eine Informationsfehlverarbeitung auf dieser Ebene führt in der Folge zu einer Spannungsänderung der Bandstrukturen sowie der Muskulatur und des Bindegewebes. Dies wiederum lässt sich als sogenannte segmentale Irritations- und Triggerpunkte durch den Therapeuten ertasten.

Gelenke und ihre korrespondierenden Gelenkstrukturen werden mittels klar definierter, schonender Grifftechnik unter Spannung gesetzt

Ziel der Chirotherapie ist es, mit klar definierter, schonender Grifftechnik Gelenke und ihre korrespondierenden Gelenkstrukturen unter Spannung zu setzen. So wird ein gezielter nervaler Reiz an bestimmte Rezeptoren gesendet, die hierdurch ein „Reset“ erfahren. Dies wiederum führt über die Normalisierung der nervalen Informationsverarbeitung dazu, dass die Spannung normalisiert und somit der Schmerz gelindert wird, im besten Fall bis zur Beschwerdefreiheit.

Letztendlich wird bei der Chirotherapie, wie bei allen anderen Reflextherapien auch, ein Impuls bzw. Reiz gesetzt, der über das vegetative Nervensystem vermittelt wird und übergeordnete Regelkreise des Organismus beeinflusst.
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Bewertung auf Jameda vom 08.08.2019

Chirotherapie und Osteopathi waren bis dato eher unbekannte Anwendungsmethoden für mich, bis ich über eine Empfehlung zu Dr. Neglein gekommen bin. Eine der besten Empfehlungen, die ich nur weitergeben kann. In der Vergangenheit wurden meine Rücken-, Gelenk- oder Muskelprobleme von Orthopäden mit hochdosierten Spritzenkuren, meist erfolglos, behandelt. Dr. Neglein hat mir durch seine Methoden nicht nur zu einer schnellen Besserung verholfen, sondern auch dafür gesorgt, das diese Probleme garnicht mehr auftreten. Danke!"

1. Ist die chiropraktische Behandlung gleichzusetzen mit “Einrenken“?

Das "Einrenken" ist eher eine umgangssprachliche Bezeichnung, die der Chirotherapie nicht gerecht wird. "Einrenken" klingt nach einer kräftigen und schmerzhaften Behandlung, was jedoch nicht der Fall ist. Bei der chirotherapeutischen Behandlung geht es vielmehr darum, mit klaren und schonenden Grifftechniken die entsprechenden Gelenken und Gelenkstrukturen unter Spannung zu setzen.

2. Bringt die Chirotherapie Nebenwirkungen mit sich?

Wie nahezu jede Einwirkung auf den Körper kann auch die chirotherapeutische Behandlung Nebenwirkungen mit sich bringen. Individuelle Risikofaktoren müssen berücksichtigt werden. Deshalb erfolgt vor der ersten Behandlung immer ein ausführliches Erstgespräch und eine Untersuchung. Dies erfolgt auch vor jeder weiteren Behandlung. Gravierende Nebenwirkungen sind bei entsprechender Ausbildung und Erfahrung des Therapeuten äußerst selten. Am ehesten treten Störungen wie Muskelkater oder Müdigkeit auf. Korrekt und sorgsam angewandt handelt es sich um ein nebenwirkungsarmes Verfahren.

3. Ist die Chirotherapie für jeden geeignet oder gibt es Ausnahmen?

Geeignet ist die Chirotherapie für Frauen und Männer jeden Alters, die an Beschwerden am Bewegungsapparat leiden. Allerdings gibt es natürlich auch Ausnahmen. Personen, die an akuten oder chronischen strukturellen Beschwerden am Bewegungsapparat leiden, zum Bespiel, Knochenbrüchen, Muskelverletzungen, Knochenmetastasen oder ähnlichen Verletzungen und Erkrankungen dürfen nicht chirotherapeutisch behandelt werden.
Entsprechende Ausschlusskriterien werden gemeinsam mit dem Chirotherapeuten im Anamnesegespräch und der Untersuchung ermittelt.

4. Gibt es Faktoren, die gegen eine Chirotherapie sprechen?

Die oben erwähnten Muskel-, Knochen- oder Gelenkkrankheiten zählen zu diesen Faktoren. Eine Schwangerschaft spricht hingegen nicht gegen eine Behandlung.

5. Ist Chirotherapie mit anderen Naturheilverfahren kombinierbar ?

Naturheilverfahren sind eine Wohltat für den Körper und können daher sehr gut miteinander kombiniert werden. Besonders vorteilhaft lassen sich Osteopathie, Neuraltherapie oder Akupunktur im Zusammenhang mit der Chirotherapie durchführen. Vor allem Osteopathie und Chirotherapie greifen häufig ineinander über.

6. Können Kinder und Babys mit Chirotherapie behandelt werden?

Für jüngere oder ganz junge Patienten ist die Chirotherapie nicht immer der beste Lösungsansatz. Hier eignet sich die Osteopathie deutlich besser. Ein weiterer Vorteil hierbei ist, dass es Osteopathen gibt, die ausschließlich auf die Behandlung von Kindern oder gar Säuglingen spezialisiert sind.

7. Gilt es nach der chirotherapeutischen Behandlung etwas zu beachten?

Da die Chirotherapie positive Auswirkungen auf die Spannungen im Körper hat, ist es von Vorteil, wenn dieser sich in einem Ruhe- und Entspannungszustand befindet. Vor allem nach der Behandlung sollten Stress und Eile vermieden werden. Eine Ruhepause von ein bis zwei Stunden ist empfehlenswert. Deshalb sind Behandlungstermine gerade in den Abendstunden vorteilhaft.

8. Welches Ziel verfolgt die Chirotherapie?

Die chirotherapeutische Behandlung wird angewandt um Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparats zu lindern oder völlig zu heilen. Ursachen von Funktionsstörungen und Einschränkungen im Bewegungsapparat werden vom Therapeuten lokalisiert und entsprechend ursächlich behandelt.

5. Ist Chirotherapie mit anderen Naturheilverfahren kombinierbar ?

Naturheilverfahren sind eine Wohltat für den Körper und können daher sehr gut miteinander kombiniert werden. Besonders vorteilhaft lassen sich Osteopathie, Neuraltherapie oder Akupunktur im Zusammenhang mit der Chirotherapie durchführen. Vor allem Osteopathie und Chirotherapie greifen häufig ineinander über.

15. Wann führt die Chirotherapie zu Verbesserungen?

Wann Symptome verschwinden oder sich lindern, hängt vom Beschwerdebild des Patienten ab. Bei akuten Beschwerden sind oft bereits nach ein bis drei Tagen die ersten deutlichen Verbesserungen zu spüren. Chronische Probleme lassen sich hingegen nur langsam korrigieren. Hier müssen Patienten von einigen Wochen ausgehen.

16. Kann die Chirotherapie während der Schwangerschaft durchgeführt werden?

Eine chirotherapeutische Behandlung während der Schwangerschaft ist grundsätzlich möglich. Es muss jedoch während der Sitzung immer darauf geachtet werden, die schwangere Frau und das ungeborene Kind nicht zu belasten. Unter Umständen muss auf bestimmte Grifftechniken und Behandlungsmethoden verzichtet werden. Meist stehen jedoch Alternativen zur Verfügung.

17. Was muss vor der ersten chirotherapeutischen Sitzung gemacht werden?

Zu Beginn einer jeder Behandlung steht das Erstgespräch und die Erstuntersuchung. Etwede Informationen, die dem Chirotherapeut berichtet wird, ist nützlich. Hierzu gehören auch Ergebnisse vorheriger Untersuchungen sowie die Mitteilung vorangegangener Behandlungen. Erst nach einem solchen Erstgespräch wird entschieden, ob mit der Sitzung gestartet werden kann oder ob weitere Untersuchungen erfolgen müssen.

18. Ist Chirotherapie gefährlich?

Nein. Werden chirotherapeutische Eingriffe von einem erfahrenen, versierten Arzt durchgeführt, müssen Sie mit keinen Risiken rechnen. Vorerkrankungen, die das Anwenden chirotherapeutischer Behandlungen einschränken könnten, werden in einem Anamnesegespräch herausgefunden.

19. Was bedeutet Chirotherapie?

Das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet im eigentlichen Sinne “mit der Hand behandeln“.

20. Wofür wird Chiropraktik eingesetzt?

Die Chiropraktik befasst sich mit Funktionsstörungen des Muskel- und Gelenkapparates sowie deren Auswirkungen. Hierzu gehören z.B. Gelenkblockierungen, Muskelverspannungen, ausstrahlende Schmerzen, Kopfschmerzen, Schleudertraumata, Bandscheibenvorfälle und die frühzeitige Prävention mechanisch bedingter Funktionsstörungen.

21. Leiert bei der Chirotherapie nichts aus?

Nein, alle Übungen und auch Manipulationen werden im normalen, physiologischen Bewegungsumfang durchgeführt. Gelenkstrukturen (Bänder, Kapseln, Muskeln) leiern nicht mehr aus als durch Alltagsbewegungen auch.

22. Wann wird von einer Blockierung gesprochen?

Als Blockierung bezeichnet man die prinzipiell reversible Bewegungseinschränkung eines Gelenks.

23. Ist Chirotherapie gefährlich?

Jede Behandlungsmethode birgt ein potenzielles Risiko in sich. Individuelle Risiken müssen natürlich beachtet werden. Grundsätzlich ist die Chirotherapie jedoch ein nebenwirkungsarmes Behandlungsverfahren.

24. Was hat es mit den Knackgeräuschen auf sich?

Eine eindeutige Erklärung gibt es hierfür nicht. Aber jeder hat im Alltag schon Knacken am eigenen Bewegungsapparat bemerkt. Vermutlich gibt es dafür mehrere Ursachen:
  1. Das Lösen von glatten Gelenkflächen kann ein Geräusch verursachen, ähnlich dem Lösen eines Saugnapfs.
  2. Infolge von Druckunterschieden bei Verspannungen können sich in verschiedenen Gewebsschichten Gasbläschen bilden. Diese können bei der Behandlung entweder platzen oder sich durch das Gewebe bewegen.
  3. Wenn Sehnen und Muskeln übereinander gleiten, kann das ebenfalls geräuschvoll geschehen.

25. Tut Chirotherapie weh?

Eigentlich nicht, denn mit einem Schmerzreiz würde man ja eine Blockierung verstärken oder gar auslösen.
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6. Können Kinder und Babys mit Chirotherapie behandelt werden?

Für jüngere oder ganz junge Patienten ist die Chirotherapie nicht immer der beste Lösungsansatz. Hier eignet sich die Osteopathie deutlich besser. Ein weiterer Vorteil hierbei ist, dass es Osteopathen gibt, die ausschließlich auf die Behandlung von Kindern oder gar Säuglingen spezialisiert sind.

7. Gilt es nach der chirotherapeutischen Behandlung etwas zu beachten?

Da die Chirotherapie positive Auswirkungen auf die Spannungen im Körper hat, ist es von Vorteil, wenn dieser sich in einem Ruhe- und Entspannungszustand befindet. Vor allem nach der Behandlung sollten Stress und Eile vermieden werden. Eine Ruhepause von ein bis zwei Stunden ist empfehlenswert. Deshalb sind Behandlungstermine gerade in den Abendstunden vorteilhaft.

8. Welches Ziel verfolgt die Chirotherapie?

Die chirotherapeutische Behandlung wird angewandt um Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparats zu lindern oder völlig zu heilen. Ursachen von Funktionsstörungen und Einschränkungen im Bewegungsapparat werden vom Therapeuten lokalisiert und entsprechend ursächlich behandelt.

9. Wie reagiert der Körper auf die Chirotherapie?

Bevor eine Verbesserung nach der Therapie einsetzt, können zunächst Begleiterscheinungen auftreten. Hierzu gehören Müdigkeit, Muskelkater, Schwindel, Kopfschmerzen oder Veränderungen des Blutdrucks. Damit diese Symptome gar nicht oder nur in geringerem Maße auftreten, sollte nach der Behandlung eine Ruhepause ohne Eile und Stress eingelegt werden. Ideal wäre ein kleiner Spaziergang von 20 bis 30 Minuten, währenddessen sich der Körper erholt.

10. Wie läuft eine chirotherapeutische Behandlung ab?

Zunächst erfolgt ein Gespräch zwischen Patient und Chirotherapeut in welchem die Beschwerden, etwaige Vorerkrankungen, die aktuelle Medikation etc. besprochen werden. Nach der Untersuchung wird das weitere Vorgehen besprochen. In jeder Sitzung schließt sich, vor einer Behandlung, ein Folgegespräch mit Untersuchung an. Eine Nachuntersuchung in der gleichen Sitzung schließt die Behandlung ab.

11. Was passiert beim ersten Besuch der Chirotherapie?

Das Erstgespräch und die Erstuntersuchung sind sehr wichtig für den weiteren Verlauf der Therapie. Der Chirotherapeut macht sich ein genaues Bild vom Patienten, seine Beschwerden und etwaigen Vorerkrankungen machen. Beim ersten Besuch wird entschieden, ob eine therapeutische Behandlung direkt erfolgen kann oder ob weitere Untersuchungen nötig sind.

12. Wie viele Behandlungen beinhaltet die Chirotherapie?

Die Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, da jeder Patient andere Beschwerdebilder aufweist. Außerdem ist die Anzahl der Sitzungen davon abhängig, ob akute oder chronische Beschwerden behandelt werden. Für eine akute Behandlung können zwei oder drei Sitzungen ausreichen. Chronische Beschwerden müssen hingegen nicht selten dauerhaft behandelt und gelindert werden.

13. Wie groß sind die Abstände zwischen den chirotherapeutischen Behandlungen?

Diese Frage kann ebenfalls nur im Zusammenhang mit dem individuellen Beschwerdebild des Patienten beantwortet werden. Auch hier ist es wesentlich, ob es sich um akute oder chronische Probleme handelt. Bei akuten Beschwerden liegen etwa ein bis zwei Wochen zwischen den Chirotherapie-Sitzungen. Chronische Beschwerden werden in der Regel alle drei bis sechs Wochen behandelt.

14. Lassen sich Bandscheibenvorfälle mit Chirotherapie beheben?

Zunächst sollte bei einem Bandscheibenvorfall vor einer, wie auch immer gearteten Therapie, durch einen Neurologen nervliche Schädigungen und Ausfallserscheinungen unbedingt ausgeschlossen werden. Eine chirotherapeutische Behandlung ist möglich, allerdings lässt sich ein Bandscheiben-vorfall mit seinen Begleiterscheinungen besser osteopathisch behandeln.
Portrait Dr. Christian Neglein, Facharzt-Allgemeinmedizin, Hausarzt

Dr. med. Christian Neglein
Medical Doctor of Osteopathy M.D.O. (DGCO)

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