Akupunktur
in München-Bogenhausen | Privatpraxis Dr. Neglein

Akupunktur in der Privatpraxis für Allgemeinmedizin
Dr. med. Christian Neglein, Facharzt für Allgemeinmedizin, Hausarzt

Akupunktur – die Therapie mit Nadeln

Der Begriff Akupunktur wurde von Jesuitenmönchen geprägt, die im 17. Jahrhundert in China missionierten. Er setzt sich aus den lateinischen Wörtern acus (= Nadel) und punctura (= Stich) zusammen und bedeutet „Therapie mit Nadeln“. Er beschreibt exakt die Arbeitsweise der Akupunktur, nämlich die Behandlung spezieller Körperpunkte mit feinen Nadeln.

Schriftliche Erwähnungen der Akupunktur finden sich erstmals im 2. Jahrhundert vor Christus in China. Dort wurde die Akupunktur als Behandlungskonzept entwickelt, systematisiert und in die tägliche medizinische Diagnostik und Therapie integriert. In der Akupunktur existieren 361 Akupunkturpunkte, die auf zwölf Hauptleitbahnen, den sogenannten Meridianen, angeordnet sind. Des Weiteren existieren noch acht Extrameridiane und eine Reihe von Extrapunkten.

Akupunktur – beeinflusst den Fluss des Qi (der Lebensenergie)

Nach den Vorstellungen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird durch das Einstechen der Nadeln in die Akupunkturpunkte der Fluss des Qi, der Lebensenergiefluss des Organismus, beeinflusst. Eine Akupunktursitzung dauert in der Regel zwischen 20 und 30 Minuten. Dabei wird der Patient ruhig und entspannt vom Therapeuten gelagert, typischerweise liegt bzw. sitzt er bequem. Der Behandlungsumfang beträgt meist zwischen 10 und 15 Sitzungen, kann aber entsprechend des Beschwerdebildes variiert werden.

Akupunktur – Reiz-, Regulations- und Umstimmungstherapie

Die Akupunktur ist eine Reiz-, Regulations- und Umstimmungstherapie, mit deren Hilfe lokale und übergeordnete Regelkreise des Nervensystems beeinflusst werden.

Es konnte nachgewiesen werden, dass der stimulierende Reiz der Nadeln im Gehirn eine vermehrte Ausschüttung schmerzlindernder und stimmungsaufhellender Substanzen, auch als „Glückshormone“ bezeichnet, auszulösen vermag. Zu diesen zählen vor allem körpereigene Morphine, wie das Endorphin, das Serotonin sowie die Enkephaline.

Angewendet wird Akupunktur allein oder begleitend bei:

  • Akuten und chronischen Schmerzen, insbesondere des Bewegungsapparates
  • Erkrankungen der Atemwege, z.B. Nasennebenhöhlenentzündungen, Asthma bronchiale oder Heuschnupfen
  • Erkrankungen und Störungen des Magen-Darm-Trakts
  • Schlafstörungen
  • Neurologischen Erkrankungen, wie z.B. in der Rehabilitationstherapie bei Zustand nach Schlaganfall
  • Frauenheilkunde, z.B. bei Regelschmerzen oder zur Geburtsvorbereitung
  • Übelkeit und Erbrechen bei Seekrankheit, in der Schwangerschaft oder nach einer Chemotherapie

1. Findet die Akupunktur-Behandlung ausschließlich in der Praxis statt oder können auch Langzeit-Nadeln gesetzt werden?

Die Akupunktur findet ausschließlich in der Praxis statt. Eine Verwendung von Langzeit-Akupunkturnadeln wird in unserer Praxis nicht angeboten.

2. Wie lange dauert es, bis man eine Wirkung durch die Akupunktur-Behandlung spürt?

Bis Sie nach der Akkupunktur-Behandlung eine Wirkung spüren, ist in der Regel abhängig vom Beschwerdebild beziehungsweise der individuellen Reagibilität. Im Idealfall sollte eine Wirkung bereits nach der ersten Sitzung spürbar und allenfalls eine Besserung der Krankheitsbeschwerden eingetreten sein. Gegebenenfalls kann es aber auch einige Sitzungen dauern, bis man eine Reaktion auf die Behandlung verspürt.

3. Über welchen Zeitraum erstreckt sich meine Akupunktur-Therapie?

Der Behandlungsumfang einer Akkupunktur-Therapie beträgt für gewöhnlich meist zwischen 10 und 15 Sitzungen. Dieser kann aber entsprechend des Beschwerde- und Krankheitsbildes variiert und somit sowohl verkürzt als auch verlängert werden.

4. Wie lange dauert eine Akupunktur-Sitzung?

Eine durchschnittliche Akupunktur-Sitzung dauert für gewöhnlich 25 und 30 Minuten. Eine kürzere oder längere Behandlungsdauer ist nicht sinnvoll.

5. In welchen Abständen sollten die Akupunktur-Behandlungen stattfinden?

Es wird empfohlen, die Abstände zwischen den Akupunktur-Behandlungen dem Krankheits- und Beschwerdebild anzupassen. Bei chronischen, länger als drei Monate andauernden Beschwerden, empfiehlt es sich, eine Sitzung pro Woche, gegebenenfalls auch alle zwei Wochen, durchzuführen, sofern dadurch eine Besserung eintritt und die Beschwerden gelindert werden.

6. Muss ich etwas beachten, bevor ich zu meiner Akupunktur-Sitzung komme?

Vor einer Akupunktur-Behandlung sollten Sie folgendes beachten: Sie sollten nicht gestresst sein und ohne Eile in die Praxis kommen. Stress und Hektik sollten vor und auch nach der Behandlung soweit als möglich vermieden werden. Eine ruhige und entspannte Atmosphäre ist wichtig, um die Behandlung erfolgreich durchführen zu können.

7. Muss ich etwas beachten am Tag nach meiner Behandlung?

Sowohl vor als auch nach der Akupunktur-Behandlung sollten Sie Stress und Hektik vermeiden. Das Ausruhen nach einer Behandlung ist sehr wichtig. Achten Sie auf Ihren Körper und nehmen Sie ihn bewusst wahr. Sie wissen selbst am besten, was Ihnen gut tut und was Ihnen Beschwerden bereitet. Achten Sie auf eine entspannte und ruhige Umgebung.

8. Wie wirkt eigentlich eine Akupunktur?

Nach den Vorstellungen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird durch das Einstechen der Nadeln in die Akupunkturpunkte der Fluss des Qi beeinflusst. Das Qi steht in der TCM für den Lebensenergieflusses des Organismus.
Die Akupunktur selbst ist eine bereits seit Jahrhunderten bekannte und praktizierte Reiz-, Regulations- und Umstimmungstherapie. Sie wird in der traditionellen Anwendungsform, insbesondere in China und Japan, bereits seit dem zweiten Jahrhundert praktiziert und angewandt. Mit ihrer Hilfe werden lokale und übergeordnete Regelkreise des Nervensystems beeinflusst und die Meridiane des Körpers wieder in ein Gleichgewicht gebracht werden. Der stimulierende Reiz der Nadeln kann im Gehirn eine vermehrte Ausschüttung schmerzlindernder und stimmungsaufhellender Substanzen bewirken und zur Gesundung des erkrankten Organismus beitragen.

15. Warum blutet es eigentlich nicht nachdem die Akupunkturnadeln entfernt wurden?

Die Nadeln sind so dünn und fein geschliffen, dass das Gewebe bei der Anwendung nicht wesentlich verletzt wird. Es kann aber durchaus auch einmal zu kleineren punktförmigen Blutungen kommen, welche in der Regel nach kurzer Zeit von selbst aufhören.

16. Warum empfinde ich beim Setzen der Akkupunktur-Nadel an manchen Stellen einen Schmerz und an anderen spüre ich gar nichts, hat das eine Bedeutung?

Richtig akupunktiert, ist eigentlich jeder Akupunkturpunkt kurz schmerzhaft. Dies ist auf das Auslösen des sogenannten Qi-Gefühls und der Inkraftsetzung der Lebensenergien zurückzuführen.

17. Kann ich mir die Akupunktur-Nadeln mit Ihrer Anleitung dann später auch selbst setzen?

Die Akupunktur gehört zu den wichtigsten Therapien in der Chinesischen Medizin und wird auch immer mehr seitens der Schulmedizin angewandt. Eine Eigentherapie ist grundsätzlich nicht vorgesehen und wird auch nicht empfohlen.

18. Wie tief werden die Akkupunktur-Nadeln in die Haut gestochen?

Die Tiefe des Nadelstiches ist sehr unterschiedlich. Sie ist insbesondere abhängig vom jeweiligen Akupunkturpunkt und dem vorhandenen Gewebe. Die Tiefe kann von einigen Millimetern bis hin zu 3 bis 4 cm betragen.

19. Hat Akupunktur Nebenwirkungen wie z.B. Verletzungen durch Akupunkturnadeln?

Dass Akupunkturnadeln ernsthafte Verletzungen verursachen, ist äußerst unwahrscheinlich. Was vorkommen kann, allerdings völlig harmlos ist, sind kleine Hämatome (Blutergüsse).

20. Kann es zu einer Ansteckungsgefahr durch Akupunkturnadeln kommen?

In meiner Praxis verwende ich ausschließlich Einmalnadeln, sodass keine Ansteckungsgefahr besteht.

21. Welche Krankheiten lassen sich gut mit Akupunktur behandeln und heilen?

Die meisten durch funktionelle und energetische Störungen verursachten Erkrankungen lassen sich gut behandeln. Je eher, desto leichter ist es, die Krankheit zu heilen.

22. Ist eine Akupunkturbehandlung schmerzhaft?

Da das Schmerzempfinden ein sehr individuelles Gefühl ist, kann hierzu keine allgemeingültige Aussage getroffen werden. Aus Erfahrung kann ich jedoch sagen, dass der Einstich der sehr dünnen Nadel meist kaum gespürt wird. Mitunter jedoch wird er als ganz kurzes „Pieksen“ empfunden. Wenn die Nadel am „richtigen“ Ort wirkt, berichten Patienten häufig, dass sie einen dumpfen Druck verspüren.
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9. Was sind die Vorteile der Akupunktur im Gegensatz zu anderen Naturheilverfahren?

Eine Akupunktur-Behandlung ist für jeden medizinisch Gelehrten durchführbar, der die Techniken der Anwendung und die Wirkungsweise erlernt hat. Man benötigt für die Sitzungen nur die entsprechenden Nadeln und eine entspannte Liegemöglichkeit für den Patienten. Ebenso sollen Lärm und andere störende äußere Einflüsse während der Therapie vermieden werden, um eine Entspannung des Körpers zu erreichen und eine nachhaltige Wirkung der Akupunktur zu bewirken.

10. Kann man die Akupunktur auch mit anderen Heilmethoden kombinieren?

Ja, die Akupunktur ist insbesondere in Kombination mit der Osteopathie und Chirotherapie, aber auch mit Physiotherapie gut anwendbar. Es wird jedoch empfohlen, die unterschiedlichen Behandlungen nicht am gleichen Tag durchzuführen. Nur so können die entsprechenden Behandlungserfolge durch die jeweilige Therapieform garantiert werden.

11. Kann eine Akupunktur auch in der Schwangerschaft durchgeführt werden?

Die Akupuktur-Behandlung ist insbesondere in der Schwangerschaft eine gute Methode, um die Lebensflüsse der Frau und des Kindes anzuregen. Damit soll die Frau sowohl körperlich als auch geistig unterstützt und gestärkt werden.

12. Kann ich auch mein Kind mit Akupunktur bei Ihnen behandeln lassen?

Dies ist prinzipiell möglich, allerdings ist diese Art der Therapieform eher für Jugendliche und Erwachsene, als für Kinder, geeignet. Gerade Kinder reagieren anfangs etwas erschrocken aufgrund der Nadeln, welche an den verschiedenen Körperstellen gesetzt werden und verbinden diese Methode eher mit Schmerz als mit Entspannung. Für Kinder empfehle ich die sogenannte Laserakupunktur, da sie besser angenommen und vertragen wird. Diese Behandlungsmethode biete ich in meiner Praxis jedoch nicht an.

13. Gibt es Symptome und körperliche Erscheinungsbilder, bei denen von einer Akupunktur abgeraten wird?

Ja, die Akupunktur ist beispielsweise nicht mit allen Medikamenten verträglich.
Bei der Einnahme blutverdünnender Medikamente, wie Marcumar, Eliquis, Xarelto etc. müssen diese vor Beginn einer Behandlung vorübergehend abgesetzt werden.
Bei einer bestehenden Einnahme dieser Medikamente muss der behandelnde Therapeut bitte unbedingt vor Beginn der Akupunkturtherapie darüber informiert werden.
Es ist des Weiteren ebenfalls nicht ratsam, eine Akupunktur bei akuten bakteriellen oder viralen Entzündungen oder bei einem akuten Schub einer rheumatischen Erkrankung anzuwenden.

14. Ich nehme dauerhaft Medikamente, muss ich bei einer Akupunktur-Behandlung etwas beachten?

Blutverdünnende Medikamente müssen vor Beginn der Akupunktur-Behandlung abgesetzt werden. Auch kann durch die Akupuktur desweiteren eine Verstärkung oder Abschwächung einer Medikamentenwirkung eintreten. Die Mitteilung über die vom Patienten einzunehmenden Medikamente sollte unbedingt in einer Anamnese vor Behandlungsbeginn erfolgen.
Portrait Dr. Christian Neglein, Facharzt-Allgemeinmedizin, Hausarzt

Dr. med. Christian Neglein
Medical Doctor of Osteopathy M.D.O. (DGCO)

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